3. September 2010 von Dietrich
Die Vereinigten Staaten von Amerika befinden sich in einer Phase wirtschaftlicher Schwäche.
Thomas Straubhaar, Professor für Volkswirtschaft an der Universität Hamburg und Leiter des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), greift dieses Thema in dem Artikel Amerikas europäische Krankheit auf.
Fabian Lindner antworted im Blog Herdentrieb mit Amerika, Dein Geist der Freiheit darf nicht erlöschen! und kommt zu dem Urteil “Das alles ist natürlich hanebüchen” und sieht die eigentlichen Probleme der USA im liberalisierten Finanzmarkt, behauptet, daß die Mittel- und Unterschicht geradezu gezwungen wurde, Kredite aufzunehmen und meint, daß der Staat die US-Wirtschaft aus der Schuldenkrise herausboxen muss. Diese Thesen sind hahnebüchen!
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3. September 2010 von Dietrich
Der korrekte Titel der deutschen Übersetzung lautet Smile or die – wie die Ideologie des positiven Denkens die Welt verdummt, den ich gleich mal in Lächle oder stirb übersetzt habe – es ist eine echte Unsitte geworden, Büchertitel – ebenso wie Filmtitel – nicht mehr in die deutsche Sprache zu übersetzen. Trotzdem habe ich mich dazu durchgerungen, dieses Buch zu kaufen und zu lesen.
…Rezension folgt in Kürze…
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3. September 2010 von Dietrich
Der Begriff Achtsamkeit kommt gerade in Mode, beispielsweise veröffentlicht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Unterrichtsmaterialien mit dem Titel Achtsamkeit und Anerkennung – Grundschule. Die Beratungsbranche greift neue Begriffe gerne auf, läßt sich doch so einfach suggerieren, daß Achtsamkeit etwas Neues sei, für daß es sich lohnt, mehr Geld auszugeben, siehe z.B. den Artikel Was ist eigentlich Achtsamkeit?.
Im Buddhismus hat die Achtsamkeit einen bedeutenden Stellenwert, nämlich die, ganz bewusst in der Gegenwart zu sein, es ist die dritte der fünf Fähigkeiten.
Im christlichen Europa gibt es Tugenden, die heißen Respekt, Aufmerksamkeit, Zuwendung und die haben sich bewährt. Im Buddhismus mag die Achtsamkeit ihren Platz haben, wer in anderem Zusammenhang von Achtsamkeit redet, der will verschleiern oder etwas verkaufen.
Anmerkung: dieser Artikel greift Aussagen aus Frau Otts endgültige Ablage aus chrismon vom 09.2010 Seite 8 auf.
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29. August 2010 von Dietrich
Das Handelsblatt wagt sich mit dieser Formulierung aus der Deckung: “Einige Analysten fürchten gar, dass der S&P-500 unter die charttechnisch wichtige Marke von 1 040 Punkten fallen könnte. Sollte dies passieren, wären Stände von 1 010 oder 1 020 Zählern durchaus denkbar.” Aha. Eine brilliante Analyse, jetzt sind wir schlauer, und das Handelsblatt hat seine Kompetenz unter Beweis gestellt.
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26. August 2010 von Dietrich
72 Menschen, allesamt arme Einwanderer, wurden in Tamaulipas, Mexiko zusammengetrieben und mit automatischen Waffen umgebracht, weil sie sich geweigert hatten, als Drogenkuriere zu arbeiten (
FAZ: Entsetzen über Massaker in Mexiko).
Was kann, was sollte getan werden, um solche Verbrechen künftig zu verhindern?
Das zentrale Problem sind die Milliarden an Dollar, welche die Drogenkatelle verdienen, weil Menschen in New York, London oder Berlin bereit sind, viel Geld für Drogen auszugeben.
Ein naheliegender Schritt ist die Legalisierung der Drogen, so daß diese wie Weizen, Schweinefleisch oder Organgensaft hergestellt, gehandelt und verkauft werden, ohne daß illegaler Anbau, Schmuggel und illegaler Verkauf notwendig sind.
Den Drogenkartellen wäre ihre Existenzberechtigung entzogen.
Dem steht entgegen, ob der Staat zulassen will, daß ein Erwachsener genauso einfach Kokain wie Zigaretten oder Alkohol kaufen kann. Nun, darüber sollte diskutiert werden – die Belohnung ist hoch: keine Drogenkartelle und Tote in Drogenkriegen mehr – und das Geld, welches jetzt in die Bekämpfung der Drogenkartelle investiert wird, könnte der Erforschung der Drogen zugute kommen.
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21. August 2010 von Dietrich
Der Film zeigt Zinédine Zidane im Spiel Real Madrid gegen FC Villareal aus dem Jahre 2005, und zwar ausschliesslich Zidane. Die Ballbehandlung von Zidane ist unglaublich, die meiste Zeit läuft Zidane über den Platz, und es baut sich eine Spannung auf – wie streichelt Zindane den Ball als nächstes?
Die Fussballspieler sind die Gladiatoren der Neuzeit, und Zidane ist (oder war) einer ihrer Besten.
Das Eröffungsspiel der Bundesliega 2010/11 zwischen Bayern München und Wolfsburgbringt es an den Tag: es gibt nur ganz wenige Fußballer von der Klasse Zidanes – weder Ribéry, noch Schweinsteiger oder der fehlende Robben kommen an ihn heran und der Rest ist Schweigen.
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27. Juli 2010 von Dietrich
Auf der Seite Englisch-Deutsch gibt es regelmäßig die schönsten Minusleistungen des Denglischen zu lesen.
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4. Juli 2010 von Dietrich
Die deutsche Fussball-Nationalmannschaft wirft Argentinien mit 4:0 aus dem WM-Turnier, ein Sieg, den kaum jemand in dieser Höhe für möglich gehalten hat. Wie konnte es dazu kommen? Die Süddeutsche Zeitung in Person von Jürgen Schmieder präsentiert eine Antwort unter
Gestatten: Herr Schweinsteiger, Chef.
Fussball ist eine Mannschaftssportart, damit lassen sich die zugrundeliegenden Mechanismen auch auf andere Bereiche, wie z.B. Softwareentwicklung im Team, übertragen.
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22. Juni 2010 von Dietrich
Angenommen, die Übertragung von Auslandsdaten kosten 48 Cent pro 100 KByte. Dann kosten 100 MB (1 MB = 1024 KB) genau 0,48 * 1024 = 491,52€. Für 42000 Euro sind also 8545 MB zu übertragen.
UMTS funkt maximal mit 384 kBit/sek = 48 kByte/Sek. In 1 Stunde können so maximal 48*60*60 = 172800 kByte = 168,75 MByte übertragen werden.
Die Übertragung von 8545 MByte dauert folglich 50,63 Stunden.
Respekt, Herr Diekmann. Im Urlaub innerhalb weniger Tage 50 Stunden lang Dauerdatenübertragung, und dann noch Schlafen und Urlaub machen, das schafft nicht jeder.
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