IPv6 – ich habe es getan.
3. Juli 2011 von Dietrich
Die Ausgabe 7/2011 der iX enthält als Titelzeile IPv6 – Zeit für den Einstieg und das Heft enthält 4 Artikel zu dem Thema IPv6. Bereits am 18. September 2010 hatte ich den Artikel Internet Protokoll Version 6 – noch ist es nicht soweit veröffentlicht, Anlaß war eine IPv6-fähige Firmware für die AVM-Fritzboxen. Nun hat AVM die Fritzbox 3370 herausgebracht, und ich recherchiere, ob mein Internet Anbieter vielleicht schon IPv6 unterstützt – und siehe da, ja, M’net ist im Probebetrieb mit der IPv6 Unterstützung, und die Forumsberichte sind durchweg positiv.
Also habe ich mir eine Fritzbox 3370 gekauft, angeschlossen, konfiguriert – und es funktioniert. Die Fritzbox bekommt eine IPv4 und IPv6 Adresse, unter Mac OS X, Windows 7 und Linux bekommen die Rechner sowohl eine IPv4 Adresse über DHCP als auch eine IPv6 Adresse von der Fritzbox zugeteilt, Zugriff auf IPv6 Server wie z.B. ipv6.google.com oder test-ipv6.com funktioniert einwandfrei.
So schlimm war es doch gar nicht – dank AVM und M’net betrug der Zeitaufwand circa 5 Stunden.
Stellt sich die Frage nach der Sicherheit – und hier sorgt die Fritzbox für Entwarnung, da eine IPv6-Brandmauer enthalten ist, welche keinen IPv6-Verkehr ins interne Netz läßt.
Fragen wir mal anders herum: was hat die Umstellung für Vorteile gebracht? OS X, Linux und Windows funktionieren problemlos im Parallelbetrieb – anderes war nicht zu erwarten. Es spricht nichts dagegen, die Umstellung schon heute hinter sich zu bringen.
Jetzt gilt es, alle Dienste auf IPv6 umzustellen, und darauf zu warten, daß M’net den Regelbetrieb mit IPv6 aufnimmt.