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Lohnt sich LTE?

Vergangenen Freitag habe ich mir ein Samsung S4 Mini gekauft, welches LTE unterstützt. Jetzt kann ich endlich blitzschnelles Surfen genießen. Aber ich wollte es genau wissen und habe nachgemessen.

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Millionen Deutsche werden überwacht, das Grundgesetz millionenfach mißachtet, und bis heute – seit über 4 Wochen – gibt es keine Anzeichen, daß die Überwachung durch die NSA aufgehört hat. Die Überwachung geht weiter – es ist also in Ordnung, Millionen Deutsche zu überwachen? Wieso wird niemand verhaftet und angeklagt? Wieso gibt es kein Mißtrauensvotum im Bundestag? Die Politiker halten alle zusammen und schweigen. Warum meldet sich Bundespräsident Gauck nicht zu Worte (seit dem 1. Juli, wo Gauck besorgt Aufklärung verlangte, findet sich keine Wortmeldung mehr)? Wir Bürger werden zu Untertanen – ausspioniert, Stimmvieh für Wahlen ohne Alternativen.

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Weltweite Überwachung

Eine gute Einführung in die internationalen Überwachungstätigkeiten der USA gibt der Artikel Globaler Abhörwahn aus der Zeitschrift c’t des Heise Verlages.

Das Ausmaß der Überwachung ist unglaublich, z.B.: An Spitzentagen wie dem 7. Januar 2013 habe der Geheimdienst rund 60 Millionen Telefonverbindungen (in Deutschland, Anm. des Autors) aufgezeichnet. Flankiert wird das Sammeln dieser Metadaten mit dem Zugriff auf Datenbestände amerikanischer Unternehmen: Details zum Prism-Projekt zeigen aber, dass die NSA eine jährlich erneuerte Pauschalvollmacht hält, um bei Unternehmen wie Facebook, Google, Yahoo, Microsoft oder Apple nahezu in Echtzeit Inhalte anzufordern.

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Nach langer Pause gibt es wahrlich wichtiges zu berichten: wir sind nicht auf dem Weg in das digitale Zeitalter sondern mitten drin. Das Digitale hat unser Leben radikaler verändert als es bis vor kurzem möglich erschien. Gewaltiges hat sich verändert, und diese Erkenntnis fließt aus den Aussagen von Edward Snowden.

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Beim Kauf eines Buches, einer Musik-CD, einer Film-DVD oder einer Software-DVD geht das Trägermedium, also Papier oder eine silberne Plastikscheibe, in den eigenen Besitz über – nicht aber der Inhalt, also die Geschichte, die Musik oder der Film. Die Buchstaben, die Musik, der Film dürfen unbegrenzt genutzt werden, erworben ist also ein Nutzungsrecht gebunden an den Gegenstand – das ist der Erschöpfungsgrundsatz, denn die Rechte des Urhebers sind erschöpft. Deshalb darf der Gegenstand einschließlich des Nutzungsrechts weiter verkauft werden.

Was ist, wenn statt einer CD nur die Lieder der CD als mp3 Dateien heruntergeladen werden? Der europäische Gerichtshof wird darüber für den Fall von Software usedSoft und Oracle streiten vor dem EuGH  entscheiden.

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Früher habe ich mit großen, sperrigen und lauten Rechnern gearbeitet – und ein großer Bildschirm war ebenfalls vonnöten. Dann wurden die Mobilrechner schneller und kleiner, die Bildschirme flacher und trotz vielen Kompromissen reichte das, um die Standrechner aufs Altenteil zu schicken. Erst die MacBooks der neueren Generation haben dann das Mobilitätsversprechen durch eine Akkulaufzeit von über 6 Stunden eingelöst.

Mein Mobilrechner wiegt 2 1/2 Kilo und bleibt normalerweise zu Hause. Geht es noch kleiner und leichter? Ja, die Alternative ist ein Schlaufon mit Dockingstation.

Dieses Jahr noch werden die Schlaufons beginnen, die Mobilrechner abzulösen – denn wer schleppt einen Mobilrechner mit sich herum, wenn eine Dockingstation das kleine Schlaufon in einen vollwertigen Rechner verwandelt – siehe dazu Ausführungen In jedem Schlaufon sitzt ein Ubuntu und will raus auf dem Ubuntu-Webauftritt (in englisch). Noch etwas mehr Rechenkraft, ein Bildschirmausgang sowie genormte Anschlüsse für eine Dockingstation – und der Mobilrechnerersatz ist fertig.

Zeig her deine Daten

Ich mißtraue Gesichtsbuch, habe dort nie ein Konto eröffnet, aber zweimal via E-Mail Einladungen erhalten – woher haben die meine E-Mail Adresse?

Vergangenen Freitag hat die Süddeutsche Zeitung einen Artikel über Max Schrems veröffentlicht, der seine Daten bei Gesichtsbuch beantragt hat, 1222 PDF-Dateien erhielt und daraufhin Gesichtsbuch verklagte. Einzelheiten sind auf dem Webauftritt von Max Schrems veröffentlicht. Dort wird erklärt, daß jedermann das Recht hat, seine gespeicherten Daten anzufordern. Das habe ich nun getan, und werde berichten, sobald ich Daten von Gesichtsbuch erhalten habe.

Urheberrecht

Die Piratenpartei macht auf sich aufmerksam, weil selbige freies Kopieren und freie Nutzung fordern. Zitat:

Da sich die Kopierbarkeit von digital vorliegenden Werken technisch nicht sinnvoll einschränken lässt und die flächendeckende Durchsetzbarkeit von Verboten im privaten Lebensbereich als gescheitert betrachtet werden muss, sollten die Chancen der allgemeinen Verfügbarkeit von Werken erkannt und genutzt werden. Wir sind der Überzeugung, dass die nichtkommerzielle Vervielfältigung und Nutzung von Werken als natürlich betrachtet werden sollte und die Interessen der meisten Urheber entgegen anders lautender Behauptungen von bestimmten Interessengruppen nicht negativ tangiert.

Der Künstler Sven Regener hat sich dezidiert zum Urheberrecht geäußert: Man pinkelt uns ins Gesicht!. Und gerade hat Michael Seemann einen Debattenbeitrag Lieber frei als gerecht veröffentlicht.

Mein Kommentar zu Michael Seemann: wer hat Sie denn für Ihren Beitrag bezahlt? Machen Sie doch künftig ihre Arbeit kostenlos! Wenn Sie das nicht wollen, dann denken Sie darüber nach, ob Sie nicht nur großen Unsinn von sich gegeben haben.

Und für die Piraten habe ich eine kleine Randbemerkung: Softwareprogramme wie Windows von Microsoft, OS X von Apple oder Anwendungen wie Photoshop von Adobe sind digital vorliegende Werke – Sie wollen alle existierenden Programme frei kopieren und nutzen dürfen?! Wirklich?? Ganz schön mutig, sich mit der Softwareindustrie anzulegen!

Das Kopieren von größeren Datenmengen von einem Rechner auf einen andern Rechner ist mit einigem Aufwand verbunden. Angenommen, auf Rechner A befindet sich ein Verzeichnis Daten, welches einschließlich aller Unterverzeichnisse auf Rechner B transportiert werden soll. Unter Linux auf der Kommandozeile geht das so:

  1. Archiv erzeugen: tar cvzf Daten.tar.gz Daten
  2. Übertragung: scp Daten.tar.gz rechnerb:
  3. Wechsel zu B: ssh rechnerb
  4. Auspacken: tar xvzf Daten.tar.gz
  5. Aufräumen: rm Daten.tar.gz
  6. Rückkehr zu rechnera: <Strg-D> (=Dateiende, beendet eine ssh Sitzung)
  7. Aufräumen: rm Daten.tar.gz

Die Erstellung der Archivdatei kann eingespart werden, indem ein Datenstrom übertragen wird: die Standardausgabe von tar (übrigens eine Abkürzung für TapeARchiver, also Bandsicherer) wird via ssh auf den Zielrechner geleitet und dort als Standardeingabe an einen zweiten tar Prozess gelenkt, welcher den Datenstrom direkt auspackt. Damit ist nur noch ein Schritt notwendig:

  1. Alles in einem Kommando: tar czf – Daten | ssh rechnerb “tar xzf -”

Wer den Verlauf verfolgen möchte, der fügt ein v als Parameter zu dem tar-Befehl hinzu (z.B. “tar xvzf -”).

Schlaufon(8) Fazit

Der Mobilrechner bleibt dank großem Bildschirm sowie Maus und Tastatur das Zentrum des digitalen Lebens. Kontakte, Termine, Bilder, Musik und Filme werden mit dem Schlaufon synchronisiert, so daß die Daten überall mit dabei und im Zugriff sind. Telefonieren, fotografieren, Musik hören, E-Mails lesen und schreiben sowie Navigation sind möglich und machen Spaß solange nur wenig zu tippen ist.

Die automatisierte Synchronisation der persönlichen Daten ist der Schlüssel zu einem positiven Gesamterlebnis.

Nach einer Woche intensiver Beschäftigung mit Android bin ich begeistert, was mit diesem Schlaufon möglich ist, wie anpassbar es ist. Es macht einfach Spaß und Spracheingabe sowie Navigation habe ich noch nicht einmal ausprobiert.

Negativ ist die kurze Akkulaufzeit, denn ohne besondere Maßnahmen hält das Gio gerade mal einen Tag durch. Um die Akkulaufzeit zu verlängern, empfiehlt es sich

  • WLAN außerhalb der eigenen Wohnung abzuschalten
  • GPS auszuschalten
  • Anwendungen keine automatische Synchronisierung zu erlauben
  • nur das 2G-Netz, aber nicht das 3G-Netz zu benutzen

Mit diesen Maßnahmen verlängert sich die Laufzeit um circa ein Drittel.

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