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Die Fritzbox 3370 stellt Ethernet-Verbindungen standardmäßig mit 100 MBit/s her. Wer die maximale Geschwindigkeit von 1Gbit/s nutzen möchte, möge die Weboberfläche der Fritzbox öffnen und auf System, dann Energiemonitor klicken und zum Reiter Einstellungen wechseln und dort auf 1Gbit/s umstellen, vgl. den Artikel LAN-Verbindungen werden nur mit 100 MBit/s hergestellt in der AVM Wissensdatenbank.

Ein anschließender Test der Übertragungsgeschwindigkeit mit scp liefert 11 MByte/sek über 100 MBit/s Ethernet, 10,5 MByte/sek über WLAN (die Fritzbox zeigt 216 Mbit/s an) und 33 MByte/sek über 1 Gbit/s Ethernet.

Die Ausgabe 7/2011 der iX enthält als Titelzeile IPv6 – Zeit für den Einstieg und das Heft enthält 4 Artikel zu dem Thema IPv6. Bereits am 18. September 2010 hatte ich den Artikel Internet Protokoll Version 6 – noch ist es nicht soweit veröffentlicht, Anlaß war eine IPv6-fähige Firmware für die AVM-Fritzboxen. Nun hat AVM die Fritzbox 3370 herausgebracht, und ich recherchiere, ob mein Internet Anbieter vielleicht schon IPv6 unterstützt – und siehe da, ja, M’net ist im Probebetrieb mit der IPv6 Unterstützung, und die Forumsberichte sind durchweg positiv.

Also habe ich mir eine Fritzbox 3370 gekauft, angeschlossen, konfiguriert – und es funktioniert. Die Fritzbox bekommt eine IPv4 und IPv6 Adresse, unter Mac OS X, Windows 7 und Linux bekommen die Rechner sowohl eine IPv4 Adresse über DHCP als auch eine IPv6 Adresse von der Fritzbox zugeteilt, Zugriff auf IPv6 Server wie z.B. ipv6.google.com oder test-ipv6.com funktioniert einwandfrei.

So schlimm war es doch gar nicht – dank AVM und M’net betrug der Zeitaufwand circa 5 Stunden.

Stellt sich die Frage nach der Sicherheit – und hier sorgt die Fritzbox für Entwarnung, da eine IPv6-Brandmauer enthalten ist, welche keinen IPv6-Verkehr ins interne Netz läßt.

Fragen wir mal anders herum: was hat die Umstellung für Vorteile gebracht? OS X, Linux und Windows funktionieren problemlos im Parallelbetrieb – anderes war nicht zu erwarten. Es spricht nichts dagegen, die Umstellung schon heute hinter sich zu bringen.

Jetzt gilt es, alle Dienste auf IPv6 umzustellen, und darauf zu warten, daß M’net den Regelbetrieb mit IPv6 aufnimmt.

Die Tastatur am Mac

Übersicht

Eine Tastatur ist ein Eingabegerät mit einer Anzahl von Tasten, welche üblicherweise mit dem Fingern gedrückt werden. Die Tastatur überträgt das Drücken bzw. Loslassen von Tasten durch Senden von Tastencodes (sog. Scancodes) an einen Rechner. Das dort laufende Betriebssystem wertet die Tastencodes aus und leitet diese gegebenenfalls an eine laufende Anwendung weiter.

Zur einführung ist der Wikipedia Artikel Tastatur geeignet, und zusätzlich die Artikel Entstehung und Einsatz der Computertastatur und Die korrekte Benennung der Computertasten vom Webauftritt Typografie.info.

Benutzung

Die Tastatur wird zur Eingabe von Texten genutzt, wobei beide Händen zum Tastendrücken herangezogen werden. Die Maus steht nun nutzlos neben der Tastatur und bettelt um Aufmerksamkeit. Mit der Hand zur Maus greifen, ein Kommando absetzen und die Hand wieder zurück an die Tastatur bewegen zum Weitertippen – so ein Kontextwechsel kostet viel Zeit. Deshalb lohnt sich das Einprägen der wichtigsten Tastaturkürzel.

Die Anordnung und Erreichbarkeit der Tasten spielt eine große Rolle: die vorhandene Tastaturbelegung heißt QUERTZ nach der Anordung der Tasten in der höchsten Buchstabenreihe von links nach rechts. Als Alternative zu der QUERTZ Tastaturbelegung empfiehlt sich Neo, wo auch weitere Informationen zu Tastaturbelegungen zu finden sind.

Im nächsten Schritt werden die vorhanden Tasten am Mac benannt.

In einem weiteren Artikel werden die wichtigsten Operationen zur Steuerung eines Betriebssystems und bei der Texteingabe bestimmt und entsprechende Tastaturkürzel identifiziert sowie deren Umsetzung unter OS X erklärt.

Harte Ware

Die interne Tastatur des MacBuchs (offizielle Modellbezeichnung: MacBook Pro) ist identisch zu der drahtlosen Mobiltastatur des Apfels:

SystemAdministration.MacOS.internals.Keyboard/ApfelDrahtlosDeutsch.png

Die untere Tastenreihe auf der MacBuch Tastatur beginnend unten von links nach rechts besteht aus

  • Funktion (Fn)
  • Strg – Steuerung (ctrl)
  • Wahl (alt)
  • Befehl (cmd)
  • Leertaste
  • Befehl (cmd)
  • Wahl (alt)
  • Pfeiltasten

Weitere Tasten sind

  • Umschalt (Hochstell) – engl. Shift
  • Feststell – engl. caps lock
  • Rückschritt – engl. Backspace

SystemAdministration.MacOS.internals.Keyboard/SonderzeichenAmMac.png

Referenz: Sonderzeichentasten am Mac. In der Sonderzeichenliste fehlt Fn – Funktion – engl. Function, welche nur auf Mobiltastaturen vorhanden ist.

Die Tasten Umschalt, Strg, Wahl, Fn und Befehl sind Umschalttasten, sie haben alleine gedrückt keinen Effekt sondern modifizieren die Bedeutung einer oder mehrerer weiteren, gleichzeitig gedrückten Tasten.

Die Eingabetaste ↩ ist der Wagenrücklauf, ein Drücken der Taste beendet die aktuelle Zeile und springt zum Anfang der nächsten. Damit wird in einem Textfeld ein Zeilenumbruch erzeugt.

Der Zeilenschalter ⌅ schließt eine Eingabe ab, d.h. eine Abfrage wird abgeschickt.

Des Löschen eines Zeichens nach der Einfügemarke (engl. cursor) geschieht an der MacBuchtastatur durch Drücken von Fn+Rücktaste, bei einer PC Tastatur ist dafür die Taste Entfernen vorgesehen.

Ein Kontextmenü, welches unter Windows und Linux beim Drücken der rechten Maustaste angezeigt wird, erscheint durch Drücken der Steuerungstaste bei gleichzeitigem Mausklick oder einem Mausklick mit 2 Fingern gleichzeitig.

Das Fernsehen ist bekannt als eine große Zeitstehlmaschine: viele sinnentleerte Programme, in denen interessante Filme oder Diskussionen sehr selten sind, meistens wird dumme Werbung gesendet von Produkte, die man jetzt erst recht nicht kaufen wird, und das ständige Programmumschalten führt letztlich zu der Erkenntnis, daß es nichts Wichtiges zum Verpassen gibt.

Der bessere Umgang mit dem Medium Fernsehen: nur Einschalten, wenn eine sehr interessante Sendung gefunden ist – danach direkt wieder ausschalten und nur mit Zeitversatz ansehen, so daß Werbeblöcke übersprungen und Telefonate angenommen werden können.

Als Alternative zum passiven Konsum von Fernsehsendungen gibt es die sozialen Medien, welche mehr Interaktivität versprechen, insbesondere Facebook und Twitter.

Das Internet macht dumm, es raubt uns unsere Seelen, es führt zu Verflachung und ständiger Ablenkung - sagt Bill Keller, Chefredakteur der New York times, im Artikel The Twitter Trap vom 18. Mai. Christian Stöcker vom Spiegel führt eine Gegenrede im Artikel Es lebe die Verweichlichung, beides sehr amüsant zu lesen.

 

 

 

 

Wer Wordpress benutzt, hat sich vielleicht schon mal über die schlechte deutsche Übersetzung gewundert. Da ist die Rede von Dashboard, Pingback, Feedback, Widgets und Themes. Dann doch besser Brücke (so heißt die Kommandozentrale eines Schiffes), Rückmeldung, Steuerelement und Thema – das ist sofort verständlich und es bedarf keines langen Studiums von Dokumentation. Ich habe mir die Mühe gemacht, so eine urdeutsche Übersetzung anzufertigen, Versionen für Wordpress 3.1.x und Wordpress 3.0.x stehen zur Verfügung und können ausprobiert werden.

Für Pingback und Trackback habe ich übrigens keine prägnanten deutschen Übersetzungen gefunden. Vorschläge nehme ich gerne entgegen.

Der Kryptostick wird von der Gesellschaft zum Schutz der Privatsphäre (in englisch: German Privacy Foundation) hergestellt und verkauft. Ich habe mir die Version 1.2 des Kryptosticks gekauft und benutze ihn auf meinem MacBook Pro 6,2 – verkauft seit Juni 2010 – unter OS X 10.6.6.

Kryptostick

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Ssh mit dem Kryptostick

Dieser Artikel beschreibt die notwendigen Schritte, um beim Verbinden mit einem entfernten Rechner via ssh den auf dem Kryptostick gespeicherten RSA-Schlüssel anstelle dem normalerweise genutzen ~/.ssh/is_rsa zu benutzen. Nach Konfiguration des gpg-Agenten wie im Artikel Thunderbird, GnuPG und Enigmail unter Mac OS X beschrieben sind folgende Schritte notwendig:

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Wer seine Emails signieren und/oder verschlüsseln will, kann zwischen OpenPGP und S/MIME wählen. Für den Privatanwender ist die Benutzung von OpenPGP einfacher, da kein von einer Zertifizierungsstelle beglaubigtes Zertifikat notwendig ist, sondern dieses selber erstellt werden kann.

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Digitale Ökonomie

In der Süddeutschen Zeitung im Wirtschaftsteil am 5. Januar lese ich zum ersten Mal den Begriff digitale Ökonomie.

Im Internet ist alles scheinbar frei: Emails versenden, virtuell Zeitung lesen, das Wikipedia Lexikon einsehen und sich bei Firmen über deren Produkte informieren, bei Google suchen, bei Facebook Freundschaften pflegen.

Was als Kostenfreiheit des Einzelnen daherkommt deutet nur auf ein anderes Zahlungsmittel hin: wer auf Google oder Facebook klickt, produziert unentwegt Daten, an denen andere ein kommerzielles Interesse haben. Am Ende stehen Profile von Konsumenten, welche zielgenau mit Werbung versorgt werden. Im schlimmsten Fall können diese Daten zur Überwachung eingesetzt werden.

Der Alltag der Menschen wird immer mehr von der digitalen Welt bestimmt werden: Busfahrscheine werden zu eTickets auf einer Chipkarte, welche am Rechner gekauft werden können. Eingekauft wird auf Webseiten, nicht mehr in Geschäften. Bankgeschäfte werden am Rechner erledigt genauso wie die Steuererklärung.

Dies wird nur funktionieren, wenn entsprechend schnelle Netze zur Verfügung stehen und diese in Breitbandnetzen bis zum Verbraucher führen. Mobile Endgeräte (Smartphones) und verteiltes Rechnen (Cloud-Computing) sind dafür unerläßlich: von überall auf zentral gespeicherte Informationen zugreifen zu können ist effizient und ein Wettbewerbsvorteil.

Was kommt als nächstes? Fernsehen wird am Rechner geschaut und interaktiver – wie genau, weiß zur Zeit niemand. Filme werden über das Internet angesehen, die silberne Scheibe zum Filmtransport wird an Bedeutung verlieren.

Das größte Problem der digitalen Welt wird der Datenschutz werden. Nur wenn die Bürger die Kontrolle über ihre Daten, also ihre digitale Identität, zurückgewinnen, dann wird sich der Übergang in die digitale Ökonomie ohne Brüche vollziehen.

Starten des Kontakt-Beispiels des Spring Sicherheit Rahmenwerks (engl: Spring security frameworks) führt zu der Fehlermeldung, daß der Kanal (engl. Port) 8080 bereits belegt sei. Dies gilt es zunächst zu verifizieren:
[Anwendungen]$ telnet localhost 8080
Trying ::1…
Connected to localhost.
Escape character is ‘^]’.
sdfC6sdlkfs
Connection closed by foreign host.
Tatsächlich, ein Prozess lauscht auf diesem Kanal (die Zeichen sdfC6sdlkfs wurden eingegeben, um ein Schliessen der Verbindung zu provozieren). Wenn ein Kanal frei ist, sieht es so aus:
[Anwendungen]$ telnet localhost 8180
Trying ::1…
telnet: connect to address ::1: Connection refused
Trying fe80::1…
telnet: connect to address fe80::1: Connection refused
Trying 127.0.0.1…
telnet: connect to address 127.0.0.1: Connection refused
telnet: Unable to connect to remote host
Zusätzlich liefert ein Aufruf von netstat -an eine Liste von belegten Kanälen, und hier taucht der Kanal 8080 ebenfalls auf. Nur welcher Prozeß ist für das Lauschen auf Kanal 8080 verantwortlich? Ein Aufruf des Programmes Konsole und das Filtern nach 8080 liefert
09.10.10 10:02:04 Firewall[59] printerAgent is listening from :::8080 proto=6
09.10.10 10:02:04 Firewall[59] printerAgent is listening from 0.0.0.0:8080 proto=6
Da haben wir den Übeltäter: vor kurzem habe ich die Druckersoftware für einen HP Laserjet P1102 installiert, und googeln führt zu einer Lösungsbeschreibung: in der Datei ~/Library/LaunchAgents/com.hp.printerAgent.plist den Kanal 8080 gegen z.B. 58080 ersetzen und neu anmelden.

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